Steuersparmodelle nutzen, um die Steuerlast zu senken

SteuersparmodelleSteuersparmodelle haben zu allen Zeiten Konjunktur. Denn die Menschen, die eine hohe Steuerlast haben, Streben naturgemäß danach, diese zu senken.

Allein das Wort Steuersparmodell lässt bei vielen das Dollarzeichen in den Augen leuchten. Dieses durchaus menschliche Verhalten führte in der Vergangenheit dazu, dass sich viele unbedarfte Bürger solche Steuersparmodelle aufschwatzen ließen.

Wann macht es Sinn, ein Steuersparmodell zu nutzen?

Damit jemand Steuern sparen kann, ist Voraussetzung, dass er überhaupt in wesentlicher Höhe Steuern zahlen muss. Das vergessen all jene, die sich haben ein Steuersparmodell andrehen lassen. Denn dann, wenn überhaupt nur marginale Steuern zu zahlen sind, funktioniert auch ein Steuersparmodell nicht.

Voraussetzung, damit ein Steuersparmodell funktioniert

Wenn das Steuersparmodell reibungslos ablaufen soll, bedarf es einiger Voraussetzungen. Allen Steuersparmodellen ist gleich, dass durch die künstliche Erzielung von negativen Einkünften die Höhe der Steuer minimiert wird.

Auf Deutsch: man kauft sich einen Gegenstand (Immobilien, Schiffe, Aktien), von dem von vornherein klar ist, dass dieser keinen Gewinn abwirft, sondern nur Kosten macht. Diese Kosten sind dann die negativen Einkünfte.

Wenn der entsprechende Steuersparer hohe positive Einkünfte hat, kann er unter bestimmten Voraussetzungen die positiven Einkünfte mit den negativen Einkünften verrechnen. Im Ergebnis sind die positiven Einkünfte geringer.

Er muss also auf eine geringere Einkommenshöhe Steuern zahlen. Er hat Steuern gespart, das Steuersparmodell hat funktioniert.

Die Wirkung von Steuersparmodellen

Bleibt zu fragen, warum sich jemand etwas kaufen soll, von dem er finanziell nichts hat, außer negative Einkünfte. Durch die Wirkung des Steuersparmodells ist einerseits die zu zahlende Steuer geringer.

Das bedeutet, dass ein Teil des Kaufes für diesen Gegenstand vom Staat gegenfinanziert wird. Zusätzlich zu diesem sehr angenehmen Effekt bleibt die Tatsache, dass der durch das Steuersparmodell erworbene Gegenstand (beispielsweise eine Immobilie) dem Steuerbürger als Eigentum gehört.

Der erworbene Gegenstand darf über mehrere Jahre keine positiven Einkünfte erzielen

Damit so ein Steuersparmodell funktioniert ist es allerdings erforderlich, dass der erworbene Gegenstand über einige Jahre hinaus keine positiven Einkünfte abwirft.

Steuersparmodell: Schiffsfond

Sehr gerne wird für ein Steuersparmodell ein Schiffsfonds gewählt. Mehrere Schiffseigner, die sich in einem Fonds zusammengetan haben, betreiben dieses Schiff so, dass es zwar über die Weltmeere fährt, aber keinen Gewinn einfährt.

Damit können sie die Konkurrenz unterbieten. Und das alles steuerlich gefördert. Wenn das betreffende Schiff seinen Zweck erfüllt hat, steuerlich abgeschrieben ist, wird es verkauft und entweder Gewinn realisiert oder mit diesem Gewinn ein weiteres Schiff gekauft und es geht von vorne los.

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