Was ist der Steuererklärung Freibetrag?

Steuererklärung Freibetrag
Steuererklärung Freibetrag

Das Finanzamt veranschlagt festgelegte Pauschalbeträge, die das Einkommen, welches zu versteuern ist, reduziert gestalten.

Etliche dieser Pauschbeträge werden von den Finanzbehörden ganz automatisch berechnet, andere sind zu beantragen.

Die herausragendsten, wichtigsten Pauschbeträge sind für den herkömmlichen Arbeitnehmer die Entfernungspauschale und der Posten der Werbungskosten.

Hat ein Arbeitnehmer Kinder, hat er die Möglichkeit aus weiteren Freibeträgen Vorteil zu schöpfen.

Die Steuer Freibeträge für Behinderten- Pflege oder Hinterbliebene haben den Sinn und Zweck, den Steuerzahler in schwierigen Situationen finanziell zu entlasten.

Steuererklärung Freibetrag, Pauschbetrag, Grundfreibetrag

Der Unterschied zwischen dem Freibetrag und dem Pauschbetrag ist ganz einfach der, dass der Freibetrag, den man in der Lohnsteuerkarte eingetragen hat, die Höhe des Lohnes begrenzt, den man erhält, ohne dafür Steuern zahlen zu müssen.

Der Pauschbetrag ist ein Betrag den das Finanzamt generell anerkennt, es ist kein gesonderter Nachweis nötig.

Auch wenn die Ausgaben niedriger waren, als es der Pauschbetrag ist, wird dieser vom zu versteuernden Einkommen abgezogen.

Sind die Ausgaben jedoch höher als dieser vom Finanzamt festgelegte Pauschalbetrag, ist es in aller Regel möglich, diese in der Steuererklärung geltend zu machen.

Wichtiger Steuererklärung Freibetrag

Ein wichtiger Freibetrag ist der Einkommensteuer Grundfreibetrag für Einkünfte aus nicht selbstständiger Arbeit. Er liegt 2016 bei 8.652 Euro, bei Verheirateten sind es 17.304.

Alles was über diesen Satz hinaus geht, wird versteuert. Der Grundfreibetrag wird in Abhängigkeit vom sogenannten „Existenzminimum“ ermittelt.

Die statistische Berechnung dieser Größe lässt viele Fragen offen.

Der Grundfreibetrag muss nicht gesondert beantragt werden. Er ist bereits in die Steuertabellen implementiert.

Arbeitnehmerpauschbetrag, Entfernungspauschale

Ein Oldie ist der Arbeitnehmer-Pauschbetrag. Das Finanzamt kommt hier auf 1000 Euro, die ganz automatisch von den Einkünften abgezogen werden.

Dies ist die Werbungskostenpauschale. Lediglich, wenn die Ausgaben diese Grenze von 1000 Euro überschreiten, lohnt es sich die Anlage N der Steuererklärung auszufüllen.

Die Kilometerpauschale bedeutet für den Steuerzahler, dass das Finanzamt für jeden gefahrenen Kilometer Weg zur Arbeitsstätte und zurück 30 Cent geltend machen lässt.

Oft übersteigen die Fahrtkosten bereits den festgelegten Pauschbetrag. Denn ist es beispielsweise eine Entfernung von 20 Kilometern, die man an 228 Tagen überbrückt, sind das 1368 Euro.

Alles was über der Pauschale von 1000 Euro liegt, ist nun steuerlich absetzbar.

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