Die Mineralölsteuer bzw. heute Energiesteuer

DIe Mineralölsteuer erklärtDie Mineralölsteuer wird schon seit Erfindung des Öls als Energielieferant zum Heizen und zur Fortbewegung in so gut wie allen Ländern der Welt erhoben.

In Deutschland wird sie 2006 von der Energiesteuer abgelöst. Mehr hierzu folgt im weiteren Verlauf des Artikels.

Was wird bei der Mineralölsteuer besteuert?

Bei der Veranlagungn der Mineralölsteuer (Energiesteuer) spielt es keine Rolle, ob das Öl zum Verbrennen im Ölofen oder im Motor eines Kraftfahrzeuges, einer Diesellok oder eines Flugzeuges verwendet wird.

Jedenfalls prinzipiell. Denn das Kerosin zum Betrieb von Flugzeugen ist von der Mineralölsteuer (Energiesteuer) befreit. Einen geringeren Mineralölsteuersatz (Energiesteuer) zahlen auch Landwirte bei der Verwendung von Diesel für Ihre Fahrzeuge.

Dieselkraftstoff für private Kraftfahrzeuge wird geringer besteuert als Benzin für private Kraftfahrzeuge. Und letztendlich hat Heizöl einen anderen, geringeren, Steuersatz als Dieselöl.

Wie hoch ist die Mineralölsteuer (Energiesteuer)?

Die Höhe der Steuern auf Mineralöl ändert sich regelmäßig. Die Europäische Union schreibt seit 2004 lediglich einen Mindeststeuersatz der Mineralölsteuer vor. Höher geht immer.

Was ist der Sinn der Mineralölsteuer?

Der Sinn der Mineralölsteuer (Energiesteuer) ist, neben der Kassenfüllung des Staates, die Verbraucher von Mineralöl an den Kosten der Straßen-und Schienenwege zu beteiligen. Dieses Verursacherprinzip gilt natürlich nur für deutsche Kraftfahrer, die in Deutschland fahren.

Da Deutschland auch ein Transitland ist, tragen ausländische Kraftfahrer, sofern sie hier tanken, in geringerem Maße auch zur Erhaltung der deutschen Straßen bei.

Die Mineralölsteuer (Energiesteuer) dient jedoch nicht nur der Finanzierung der Straßen-und Schienenwege. Beim Straßenverkehr, Luftverkehr und Verkehr auf der Schiene entstehen sekundäre Kosten wie beispielsweise die für den Lärmschutz. Diese externen Kosten betragen nach seriösen Schätzungen etwa 0,03 € pro gefahrenem Kilometer.

Die Mineralölsteuer wurde 2006 von der Energiesteuer abgelöst

Die Mineralölsteuer wurde 2006 durch die Energiesteuer abgelöst.

Durch diese Steuer wird zusätzlich zum Mineralöl auch Strom, Kohle und aus Biomasse gewonnener Kraftstoff versteuert.

Dadurch wird erreicht, dass nicht nur fossile Energieträger der Besteuerung unterliegen, sondern auch nachwachsende. Diese Erweiterung der Mineralölsteuer hin zur Energiesteuer bewirkt für den Staat höhere Einnahmen.

Der Verbaucher soll zum Sparen animiert werden

Außerdem soll dadurch, dass nunmehr jede Energieart, egal, woher die Energie stammt, besteuert wird, der Verbraucher dazu angeregt werden, Energie zu sparen.

Die Mineralölsteuer in ihrer ursprünglichen Form bemerkt jeder Kraftfahrer an der Tankstelle. Mittlerweile muss jeder etwa 1 € pro Liter bei Benzin für Abgaben an der Tanksäule berappen. Denn nicht nur die Mineralölsteuer fällt dort direkt an, auch die Ökosteuer und auf alles die Mehrwertsteuer.

Auf die Mineralölsteuer wird also Ökosteuer verlangt, auf die Summe von Mineralölsteuer und Ökosteuer die Mehrwertsteuer.

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