Steuern! Welcher Freibetrag gilt für Studenten?

Freibetrag Studenten
Freibetrag Studenten

Dass das Studieren neben der geistigen Anstrengung des Lernens, neben den Annehmlichkeiten des Studentenlebens auch eine ganz Menge an finanzieller Aufwendung kostet, ist jedem Studierenden wohl mehr oder weniger bitter klar.

Die meisten Studenten kommen nicht umhin, neben ihrem Studium einer Nebenbeschäftigung nachzugehen.

Vor dem Finanzamt ist ein Student ein ganz normaler Steuerbürger

Vor dem Finanzamt jedoch werden Studenten zuerst einmal wie ganz gewöhnliche Bürger betrachtet, will heißen, ihnen steht der gleiche Steuerfreibetrag zu, wie jedem Bürger.

Das heißt ganz konkret, dass ab der Einkommensgrenze von 7664 Euro Steuern zu zahlen sind. Für einen findigen Bundesbürger jedoch ist auch das Steuersystem, ein wenig zumindest, flexibel.

Freibetrag Studenten und Werbungskosten

Werbungskosten – der Name irritiert. Diese Kosten haben natürlich nichts mit „Werbung“ zu tun. Werbungskosten sind die Finanzen, die jemand aufwendet, um in seinem Job tätig sein zu können. Das sind auch Arbeitskleidung, Bücher, die den Fachbereich angehen. Werbungskosten – dieser Freibetrag gilt auch für Studenten.

Auch wenn jemand sich nicht für den Beruf einkleiden muss, er keine Fachliteratur kauft, ist es möglich eine Werbungskostenpauschale von 920 Euro vom Einkommen zu subtrahieren.

Auch die Kosten, die für eine Lebensversicherung anfallen, die Beiträge zu Haftpflicht- und Sozialversicherung sind mit der sogenannten Vorsorgepauschale zu einem Gutteil abgedeckt.

Hier hängt die Höhe des jeweilig anzusetzenden Betrages jedoch von einer individuellen Einschätzung des zuständigen Finanzamtes ab.

Freibetrag Studenten – Unbeschränkt abzugsfähige Sonderausgaben

Unbeschränkt. Dies lässt man sich als Student auf der Zunge zergehen. Wie ist es möglich, an diesen Honigtopf zu gelangen? Die Gesetzgebung ist am Rotieren. Denn die nun sind die bisher als Sonderausgaben nur bis zu 4000 Euro absetzbaren Studiengebühren sogenannte „vorweggenommene Werbungskosten“.

Will heißen, die Fachleute empfehlen, alle Belege über die Gebühren und ihr Umfeld zu sammeln, bereits während des Studiums die Studiengebühren als „vorweggenommene Werbungskosten“ einzutragen.

Man solle sich durch eine Ablehnung des Finanzamtes nicht einschüchtern lassen. Auf ersterem Weg können ebenso Kopien, Fachliteratur oder Exkursionen und eben Teile der Studiengebühren, ebenso Kirchensteuer und Spenden abgesetzt werden. Bis zur Obergrenze.

Freibetrag Studenten und Minijobs

Beim Freibetrag Studenten in Bezug auf Minijobs  ist zu beachten, welche Art der Versteuerung jeweils in dem Job gehandhabt wird.

Bei einer geringfügigen Beschäftigung mit einem Verdienst von 4800 Euro im Jahr fällt keine Steuer an. Hier zahlt der Arbeitgeber die Steuer, die anfallen würde.

Bei einer Beschäftigung mit Lohnsteuerkarte würde man bei einem Verdienst von 4900 Euro locker unter den Steuerfreibetrag von 7668 Euro kommen – müsste also genau sowenig Steuern abführen.

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