Anlage G für Einkünfte aus Gewerbebetrieb

Anlage GFür Gewerbetreibende ist die Anlage G eine der wichtigsten zur Einkommensteuererklärung. Sie muss von allen Gewerbetreibenden ausgefüllt werden.

Erfahren Sie im Folgenden, was Sie beim Ausfüllen der Anlage G beachten müssen

Wer sind Gewerbetreibende?

Gewerbetreibende sind Personen oder Personengesellschaften, die einer selbstständigen, gewerblichen, nachhaltigen und auf Gewinnerzielung angelegten Betätigung nachgehen.

Freiberufler hingegen müssen diese Anlage nicht ausfüllen. Denn sie unterliegen nicht der Gewerbesteuer und werden durch die Anlage S erfasst.

Was muss in der Anlage G eingetragen werden?

In der Anlage G wird zunächst die Bezeichnung des Unternehmens genau genannt. Diese Bezeichnung sorgt dafür, dass die Vorschrift der Namensklarheit und Namenswahrheit aus dem Handelsgesetzbuch erfüllt wird.

Die Rechtsform des Unternehmens muss hier genauso deutlich dargelegt werden. Hat ein Unternehmer mehrere Betriebe, werden diese alle auf einer Anlage G erfasst.

Veräußerungsgewinn

Ein weiterer Aspekt der Eintragungen in der Anlage G ist der Eintrag von Veräußerungsgewinn. Wenn etwa ein Unternehmer seinen Betrieb verkauft, muss er hier den Erlös eintragen.

Wird unternehmerischer Gewinn im Betrieb angelegt, erfolgt nach § 34a Einkommensteuergesetz eine Steuerermäßigung. Diese muss ebenfalls in der Anlage G beantragt werden. Weitere Eintragungen dienen der Ermittlung der Höhe der Gewerbesteuer.

Einkünfte aus anderen Einkommensarten

Alle weiteren Einkünfte des Unternehmers aus anderen Einkommensarten müssen ebenfalls in die Anlage G aufgenommen werden.

Anlage G: was müssen Ehepaare beachten?

Dabei ist zu beachten, dass bei Ehepaaren, von denen nur einer der Partner unternehmerische Einkünfte hat, die Einkünfte des anderen Partners aus anderen Einkunftsarten ebenfalls hier aufgenommen werden.

Beziehen beide Ehepartner Einkünfte aus gewerblicher Tätigkeit, muss jeder der Partner eine eigene Anlage G ausfüllen.

Meldung nach dem Teileinkünfteverfahren

Zusätzlich müssen die Steuerpflichtigen in der Anlage G Einkünfte nach dem Teileinkünfteverfahren melden. Sie können hier auch eventuell vorhandene Schuldzinsen oder in Anspruch genommene Investitionsabzugsbeträge geltend machen.

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